Muskeltraining

Warum Muskeltraining nicht nur dem Körper gut tut

Gesundheit ist das Wichtigste, was ein Mensch nur haben kann. Doch Gesundheit ist nicht selbstverständlich. Jeder sollte darauf bedacht sein, eine gesunde Ernährung und auch eine gesunde Lebensweise als selbstverständlich für sich anzusehen. Natürlich sollten auch viel Bewegung und Sport zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Es muss nicht immer gleich knallhartes Krafttraining sein, um sich und seinen Körper fit und gesund zu halten. Muskeltraining hat schon lange nicht mehr nur was mit reinem Krafttraining zu tun. Natürlich trainieren viele ihre Muskeln aus rein ästhetischen Beweggründen, doch für immer mehr Menschen aller Altersgruppen steht die Gesundheit bei diesem Training an erster Stelle. Wer sich nicht ausreichend bewegt und auch seine Muskeln nicht durch Muskeltraining stärkt, leidet möglicherweise eher an Osteoporose, also zu geringer Knochendichte, oder einem ungesunden und zu langsamen Stoffwechsel. Laufen und joggen ist zwar auch sehr gesund, doch um die Knochendichte zu erhöhen ist ein ausgeglichenes Krafttraining weitaus effektiver. Durch das Laufen wird die Gelenkabnutzung gefördert, während das Trainieren der Muskeln zur Stabilität der Knochen beiträgt. Durch das Muskeltraining werden zugleich auch die Bänder und Sehnen trainiert und gestärkt und bieten dadurch einen besseren Schutz vor Verletzungen. Durch ein regelmäßiges Training wird der Stoffwechsel wieder schneller, man verbrennt mehr Fett und man braucht mehr Nahrung, um sein Gewicht halten zu können. Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt ist, dass mit Sport auch Stress abgebaut wird. Schafft man es, Stress abzubauen, fühlt man sich ausgeglichener, wohler und natürlich gesünder.

Gibt es das ideale Training für die Muskeln?

Der menschliche Körper hat mehr als 600 Muskeln, von denen jeder einzelne seine bestimmte Aufgabe hat. Nur zusammen mit den Knochen, Gelenken, Sehnen und Bändern sind überhaupt Bewegungen möglich. Muskeltraining ist deshalb so wichtig, damit die Bewegung und somit die Gesundheit erhalten bleibt. Ein weiterer positiver Effekt des Trainings ist, dass der Körper in der Trainingsphase Fett verbrennt. Nahezu jedes Fitnessstudio bietet inzwischen individuelles und gezieltes Muskeltraining an. Möchte man in einem Fitnessstudio seine Muskeln trainieren, kann man sich von einem erfahrenen Trainer beraten lassen und mit ihm gemeinsam einen individuellen Trainingsplan und einen Ernährungsplan erstellen. Der Ernährungsplan ist wichtig, weil man genau wieder die Menge an Nahrung zu sich nehmen muss, die der Körper beim Training verbraucht, damit der Organismus und die Muskeln ausreichend versorgt sind. Mit dem richtigen Muskeltraining können nicht nur Bauch und Beine, sondern auch Arme, Brust und das Körperzentrum gestärkt werden. Gleich drei Gelenke werden von der Beinmuskulatur überspannt. Die Hüft-, Knie- und Sprunggelenke werden genauso beansprucht wie die Oberschenkelmuskulatur, die für das Beugen und Strecken der Hüfte und der Knie verantwortlich ist. Füße und Zehen werden über die Unterschenkelmuskulatur bewegt. Das Beinmuskeltraining wird auch im Gesundheitssport empfohlen, da es zum Erhalt der Bewegungsmöglichkeiten beiträgt. Um die gesamte Beinmuskulatur zu trainieren, kann man täglich Kniebeugen machen. In jedem Fitnessstudio gibt es eine Beinpresse. Sie entspricht den Anforderungen, bei entsprechenden Übungen ebenfalls mehrere Muskeln für mehr Kraft und Ausdauer gleichzeitig zu trainieren. Viele Übungen zur Stärkung der Beinmuskulatur kann man jedoch auch ohne viele Hilfsmitten Zuhause machen. Eine bewährte Übung beim Muskeltraining ist der Ausfallschritt, denn er festigt ebenfalls die Muskeln. Dazu stellt man sich gerade und macht einen großen Schritt zurück. Gleichzeitig zeigt das Knie gen Boden. Dabei darf das vordere Bein nicht über die Fußspitze hinausragen. Nun bewegt man sich langsam 5-mal hoch und runter und macht die gleiche Übung ebenfalls 5-mal, nachdem man die Seite gewechselt hat.

Nur wenn alle Muskeln trainiert werden, stellt sich ein Erfolg ein

Natürlich reicht es nicht aus, nur die Beinmuskulatur zu trainieren. Wenn man häufig unter starken Rückenschmerzen leidet, greift das auch die Psyche mit an. Ebenso kann auch die Psyche der Auslöser für Rückenschmerzen sein. Gründe hierfür gibt es viele, doch Stress und Überbeanspruchung sind wohl die häufigsten. Da man aber allgemein von einem körperlichen Schaden ausgeht, scheut man sich oftmals vor zu viel Bewegung. Doch genau das ist falsch. Mit einem gezielten Muskeltraining kann man auch ohne Leistungssport viel für die Wirbelsäule tun und die Rücken-, Gesäß- und Bauchmuskulatur kräftigen. Schon 10 bis 15 Minuten täglich können ausreichend sein, wenn man sein Muskeltraining regelmäßig macht. Viele Übungen können ohne Hilfsmittel ausgeführt werden. Anleitungen für die Übungen findet man in entsprechenden Broschüren und im Internet. Bei alle Rückenübungen sollten jedoch so viele Muskeln wie nur möglich trainiert werden. Beim Muskeltraining für den Rücken stehen außer dem Rücken auch die Bauch-, Beine- und Pomuskeln im Vordergrund. Bei vielen Übungen ist der einbeinige Stand die ideale Voraussetzung, denn so werden auch gleichzeitig Kraft und Koordination geübt. Eine wichtige Übung ist die einbeinige Kniebeuge. Neben dem regelmäßigen Rückentraining kann man auch die Übungen der klassischen Rückenschule nutzen. Auch hierbei handelt es sich um Muskeltraining, das sowohl den Rücken als auch die gesamte Muskulatur stärkt. Die Trainingseinheiten können allmählich für weniger Schmerzen und mehr Wohlbefinden gesteigert werden.

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