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Gesunde Ernährung

Ernährung – Begriffserklärung und die Nahrungstypen

Ob das Essen für uns das Normalste der Welt ist, ist sie doch ein sehr komplexer Vorgang und perfekt auf das jeweilige Lebenswesen eingestellt. Laut Definition wird als Ernährung die Aufnahme von anorganischen und organischen Stoffen bezeichnet. Das kann entweder in fester, in flüssiger, in gelöster oder in gasförmiger Form erfolgen. Mit Hilfe dieser Nahrungsaufnahme, werden alle Funktionen des Körpers aufrechterhalten und die dafür notwendige Energie gewonnen. Die Wissenschaft der Ernährung wird als Ökologie bezeichnet. In der Ökologie werden die Nahrungstypen der unterschiedlichen Lebenswesen des Planeten, ihre Ansprüche und ihre Auswirkungen erforscht und verglichen. Mit der Ernährung beschäftigen sich aber auch andere Wissenschaften, wie die Physik, die Anatomie, die Ethnologie und die Evolution. Durch die vielen unterschiedlichen Lebenswesen, die unser Planet aufweist, gibt es natürlich auch sehr viele verschiedene Nahrungstypen. Diese werden anhand der Nahrungsquellen unterschieden, aber auch hinsichtlich der Art der Verdauung und der verwendeten Mundwerkzeuge, die im direkten Zusammenhang zur Nahrungsquelle stehen. Grundsätzlich ernährt sich jedes Lebensmittel von Natur aus nur nach einem Nahrungstyp. Die Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Nahrungstypen ist daher nicht immer ganz strikt zu sehen. So nehmen Pflanzenfresser oft auch kleine Tierchen und Fleischfresser natürlich nicht ausschließlich Fleisch zu sich. Bei den Tieren wird zwischen Fleisch-, Pflanzen- und Allesfresser unterschieden, während die Ernährung des Menschen hauptsächlich in den Vegetarismus (kein Fleisch), in den Veganismus (keine tierischen Produkte) und in den Carnismus (keine Einschränkungen) unterteilt wird. Selbstverständlich gibt es auch zig unterschiedlichen Unterordnungen und spezielle Ernährungsweisen, die nicht selten auch vom geographischen Lebensraum und anderen Umständen beeinflusst werden.

Gesunde und richtige Ernährung

Nahezu jeder Mensch kann sich heute bereits frei entscheiden, wie und wovon er sich ernährt. Dass die Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat, ist weitreichend bekannt und dennoch ist eine falsche Ernährungsweise der Hauptgrund für viele Gesellschaftserkrankungen. Das Thema gesundes Essen wird mit zahlreichen Ammenmärchen und spektakulären Vorgaben breitgetreten. Dabei kann es eigentlich so einfach sein, sich gesund zu ernähren. Wie groß das Problem einer falschen Ernährung der heutigen Gesellschaft tatsächlich ist, merkt man schnell, wenn man sich ansieht, wie viele unterschiedliche Diätformen und Ernährungsarten es mittlerweile gibt. Angefangen von der Blutgruppendiät, über die metabolische Diät, die Glyx-Diät, die Ayurvedischen Ernährungsformen, bis hin zur Trennkost gibt es mittlerweile so viele verschiedene Möglichkeiten, die es uns recht schwer machen, das richtige zu finden. Wer sich wirklich gesund und sinnvoll ernähren will, braucht all diese Studien und Ernährungsweisen nicht. Das Einzige, was dazu nötig ist, ist etwas Zeit zum Nachdenken und eine objektive Beleuchtung der Nahrungsmittel. Die besondere Herausforderung besteht hierbei darin, die persönlichen Geschmäcker und Vorlieben weitestgehend auszublenden und sich wirklich nur auf den gesundheitlichen Aspekt zu konzentrieren. Das soll aber nicht bedeuten, dass eine gesunde absolut kompromisslos durchgehalten werden muss – Kompromisse geht man mit der Zeit ohne dies ein. Gerade bei der Planung einer gesunden Ernährung sollte man sich jedoch ausschließlich auf die "sinnvollen" Nahrungsmittel konzentrieren. Eine sehr einfache Grundregel für seine Überlegungen ist jene, darüber nachzudenken, ob das Lebensmittel auch ohne die heutige Lebensmittelindustrie in dieser Form für uns vorhanden wäre. Ist dies nicht der Fall, sollte man es meiden oder zumindest so zubereiten, dass es "gesund wird". Ein sehr deutliches Beispiel sind etwa Kartoffelchips, diese würde es ohne die heutige Industrie selbstverständlich nicht geben.

Was fressen Schimpansen und was bedeutet das eigentlich für unsere Ernährung?

Tiere haben noch den inneren Instinkt, der Ihnen sagt, was gesund ist und was nicht gefressen werden sollte. Der Mensch hat dieses Gefühl leider in den letzten Jahrhunderten verloren. Deshalb ist es nicht abwegig, sich für die Suche nach der optimalen und gesunden Ernährung an der Ernährungsweise unserer artverwandtesten Tiere zu orientieren – den Schimpansen. Obwohl sich der Mensch grundsätzlich nur sehr widerwillig mit Tieren vergleichen lässt, kommt das Ernährungsmuster eines, in der Wildnis lebenden Schimpansen, den idealen Ernährungsvorgaben der Wissenschaft doch sehr nahe. Schimpansen ernähren sich von Natur aus und ohne lange zu überlegen zu etwa 50 Prozent aus Früchten, zu etwa 40 Prozent aus grünem Blattgemüse, verschiedenen Wildpflanzen und Kräutern, zu acht Prozent aus Ölsaaten und Nüssen und nur zu etwa zwei Prozent aus Fleisch. Obwohl auf den ersten Blick nichts fehlt, unterscheidet sich die Ernährung des Schimpansen doch durch zwei große Bereiche von der, als gesund empfundenen Nahrungsweise des modernen Menschen: es fehlen sämtliche Milchprodukte, sowie alle Getreide und Getreideerzeugnisse. Auch Fleisch wird eher wenig gegessen, während Ernährungswissenschaftler in aller Welt mageres Fleisch doch als sehr gesund und als guten Eiweißlieferanten anpreisen. Hier stellt sich die Frage: Sind Getreide, Milch und Fleisch dann überhaupt gesund für den Menschen? Obwohl der Mensch nunmehr seit mittlerweile etwa 10 Tausend Jahren als Fleischfresser bekannt ist und auch bereits seit vielen Jahrtausenden Getreide und Milch ist, sollte man auch bedenken, dass die menschliche Spezies zuvor noch viel länger, nämlich über 2,5 Millionen Jahren lang, ohne diese heutigen "unverzichtbaren" Grundnahrungsmittel auskam.

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